top of page
02_marie_business_©toeglhofer.jannine-102.webp

Marie-Therese Abart

Künstlerin und Autorin visueller Konzepte

Marie-Therese Abart lebt und arbeitet in der Gemeinde Finkenstein am Faaker See in Kärnten.

Als freischaffende Künstlerin bewegt sie sich zwischen großformatiger abstrakter Malerei und der Entwicklung visueller Konzepte, die auf unterschiedlichen Trägern sichtbar werden.

Im Zentrum steht dabei nicht das Medium, sondern die Idee. 

Jedes Werk – ob auf Baumwollgewebe im Atelier oder als großformatiges Gestaltungskonzept im öffentlichen Raum – entsteht aus einem gedanklichen Ursprung.

 

Die Idee ist der Rohstoff und das Konzept wird zur visuellen Form.

Statt sich über eine einzelne Berufsbezeichnung zu definieren, versteht Marie-Therese Abart ihre Arbeit als kontinuierlichen visuellen Denkprozess.

Ihre abstrakte Kunst, ihre Serien und ihre Industrieprojekte folgen derselben Haltung:

Künstlerisch gedacht und gestalterisch entschieden.

Mein Weg zur Kunst

Der Weg zur Kunst war kein einzelner Entschluss.
Er war immer da.

Schon früh war Gestaltung für mich keine Beschäftigung, sondern ein grundlegendes Verständnis von Dingen. Während andere erklärten, habe ich gemalt. Während andere ordneten, habe ich gestaltet.

Form, Farbe und Proportion waren für mich nie Dekoration – sie waren meine Sprache.

Mein beruflicher Weg begann zunächst in einem ganz anderen Feld: in der Pflege. Ich absolvierte die Ausbildung zur Pflegeassistentin und arbeitete sowohl im intra- als auch im extramuralen Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege. Es war eine intensive Zeit, die ich mit Überzeugung ausgeübt habe.

Parallel dazu zog es mich in den Rettungsdienst. Vier Jahre war ich als Rettungssanitäterin in Österreich tätig.

Dort lernte ich, Entscheidungen zu treffen, wenn Zeit keine Option ist. Präsenz zu zeigen, ruhig zu bleiben und Verantwortung zu tragen. Diese Jahre haben mich geprägt. Sie haben mir Klarheit, Belastbarkeit und einen respektvollen Blick auf Menschen mitgegeben.

Erst danach wurde Gestaltung nicht mehr nur innerer Raum, sondern berufliche Ausrichtung.

02_marie_business_©toeglhofer.jannine-182.webp

Klarheit schaffen,
Identität sichtbar machen

Als Grafikdesignerin entwickelte ich visuelle Konzepte und arbeitete strukturiert und präzise. Gestaltung hatte eine Aufgabe: Klarheit schaffen, Identität sichtbar machen und tragen.

Parallel dazu blieb die freie Arbeit mein eigener Raum. Die Leinwand war der Ort ohne Briefing, ohne Zielgruppe, ohne Vorgaben. Nur Idee, Material und Entscheidung.

Mit der Zeit wurde mir bewusst, dass ich diese Welten nicht trennen möchte. Kunst und angewandte Gestaltung folgen für mich derselben Haltung: dem Mut, eine eigene Position einzunehmen.

Heute arbeite ich als freischaffende Künstlerin und entwickle zugleich visuelle Konzepte für Unternehmen. Meine abstrakten Originalwerke entstehen intuitiv – und dennoch präzise.

Jedes Werk ist Teil eines größeren Zusammenhangs.
Ein Puzzlestück meiner Geschichte.

02_marie_business_©toeglhofer.jannine-23.webp
bottom of page