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Marie-Therese Abart

Künstlerin und Autorin visueller Konzepte

Marie-Therese Abart wurde in Innsbruck, Tirol, geboren und lebt heute am Faaker See in Kärnten.

Als Künstlerin und Autorin visueller Konzepte bewegt sie sich zwischen großformatiger abstrakter Malerei und gestalterischen Arbeiten, die sich in unterschiedlichen Kontexten zeigen.

Im Zentrum steht dabei nicht das Medium, sondern die Idee. 

Jedes Werk – ob auf Baumwollgewebe im Atelier oder als großformatiges Gestaltungskonzept im öffentlichen Raum – entsteht aus Intuition.

 

Was am Anfang gesetzt wird, entwickelt sich im Prozess zur visuellen Form.

Marie-Therese definiert ihre Arbeit nicht über eine einzelne Berufsbezeichnung, sondern als durchgehende visuelle Haltung.

Künstlerisch gedacht und visuell gesetzt.

Der Weg zur Kunst

Schon früh war Gestaltung für Marie-Therese kein Zeitvertreib, sondern ein grundlegendes Verständnis von Dingen.
Während andere erklärten, hat sie gemalt. Während andere ordneten, hat sie gestaltet.

Form, Farbe und Komposition waren nie Dekoration – sie waren ihre Sprache.

Diesen Zugang hat sie bewusst nie über eine künstlerische Ausbildung gewählt, sondern autodidaktisch gefunden.

Ihr beruflicher Weg begann zunächst in einem anderen Feld: in der Pflege.

Sie absolvierte die Ausbildung zur Pflegeassistentin und arbeitete im intra- und extramuralen Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege. Es war eine intensive Zeit, die sie mit Überzeugung ausgeübt hat. Parallel dazu zog es sie in den Rettungsdienst.
Mit Anfang zwanzig war sie mehrere Jahre als Rettungssanitäterin tätig. Dort lernte sie, Entscheidungen zu treffen, wenn Zeit keine Option ist. Präsenz zu zeigen. Ruhig zu bleiben. Verantwortung zu tragen. Diese Jahre haben ihren Blick geprägt – für Menschen, für Situationen und für das, was wirklich trägt.

Die Kunst war nie der Weg. Sie war immer da.

Erst später wurde daraus eine bewusste Entscheidung, ihr zu folgen.

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Im Prozess

Marie-Therese beginnt ihre Arbeiten mit schwarzer Farbe und beendet sie auch damit. Sie startet links im Bild, arbeitet sich nach rechts vor und greift dann in unterschiedliche Richtungen ein, während sich das Bild Schicht für Schicht entwickelt.

Sie arbeitet ohne Skizzen, Vorlagen oder äußere Einwirkung und reagiert auf das, was entsteht. Dabei bleiben harte Kanten neben weichen Übergängen bestehen, Kontraste und Verläufe stehen gleichwertig nebeneinander.

Ein Bild funktioniert für sie dann, wenn sie im Arbeiten die Zeit vergisst, und sie hört auf, sobald sie nichts mehr verändern möchte.

Sie setzt ihren eigenen Maßstab und orientiert sich nicht im Vergleich.

Zum Abschluss setzt sie noch einmal an und greift mit freien, meist schwarzen Linien oder Handspuren in die Dynamik ein.

Jedes Werk ist ein Puzzleteil ihrer Geschichte – nicht als festgelegte Erzählung, sondern als offener Raum für eigene Wahrnehmung.

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